Kunstauge oder Skleralschale – was kommt für mich in Frage?

 
Kunstauge und Skleralschale unterscheiden sich durch Größe und Dicke in der Anfertigung. Kunstaugen aus medizinischem Kunststoff sind 3-6 mm dick, Skleralschalen aus medizinischem Kunststoff dagegen nur 1-2 mm, ähneln also mehr einer übergroßen Kontaktlinse.


Wenn Ihr Auge operativ entfernt und als Volumenersatz ein Implantat eingefügt wurde, dann benötigen Sie ein Kunstauge. Das Kunstauge füllt den noch vorhandenen meist etwas größeren Hohlraum ideal aus.

Bei manchen Verletzungen oder Unfällen, wie z.B. nach einer Stichverletzung, einer Verätzung oder einem Stoß geht die Sehfunktion des Auges verloren, aber der Augapfel kann erhalten werden. In einem solchen Fall sind die Augäpfel meist etwas kleiner als beim gesunden Auge, und ihre Oberfläche ist unschön (oft narbig oder trüb) anzusehen.
 

Um hier kosmetische Verbesserung leisten zu können, werden Skleralschalen angepasst.
Sie sind so groß, dass sie den degenerierten Augapfel vollständig bedecken, seine Bewegung übernehmen und wie das gesunde Auge aussehen.
Die besonders dünnen Schalen werden genauso wie Kunstaugen gehandhabt. Ihre Anfertigung aus medizinischem Kunststoff macht sie leicht und stabil und unkompliziert in der Handhabung.

Anpassung einer Skleralschale